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Fussball

Fussball gehört zu den beliebtesten Sportarten auf der Welt. Ein Spiel wird von zwei gegnerischen Mannschaften mit je 11 Spielern bestritten. Die Unterlage ist Gras und das Spiel findet im Freien statt. Neuerdings wird vermehrt auch auf Kunstrasen gespielt. Mit Ausnahme des Torwartes darf der Ball nur mit dem Fuss berührt werden. Ein übliches Spielfeld misst 68 Meter in der Breite und 105 Meter in der Länge. Die begrenzenden Linien werden mit Kalk auf den Rasen aufgetragen. Unterteilt wird das Feld in Strafräume, Mittellinie, Anstosskreis und Eck-Viertelkreis. Der Torwart darf nur im Strafraum, welcher nochmals in den Fünfmeterraum unterteilt ist, den Ball mit der Hand halten; ausserhalb dieser Grenze gelten für ihn die üblichen Regeln. Bei der Mannschaftsaufstellung unterscheidet man grob in Angriff, Mittelfeld und Verteidigung. Ein gutes Gleichgewicht in der Spielstärke der einzelnen Abteilungen ist notwendig, um Erfolg zu haben.

Fussballgeschichte

Die Anfänge des Fussballspielens reichen bis in das 3 Jahrhundert v. Chr. zurück. In China soll dabei ein Spiel gepflegt worden sein, das dem heutigen Fussball ähnlich war, jedoch vorwiegend zur körperlichen Ertüchtigung der Krieger diente. Ähnliches berichteten die spanischen Eroberer von Mittelamerika. Mayas und Azteken kannten ein Spiel, Ulama genannt, das in Varianten bis in die heutige Zeit gebräuchlich ist. Ebenso wurden von Römern und Griechen Abbildungen von Ballsportarten überliefert. Das moderne Fussballspiel schliesslich entwickelte sich an den privaten Schulinstitutionen in England. Anfangs noch als blosse Leibesübung gedacht, genoss das Spiel zunehmend grössere Popularität und sein Einfluss dehnte sich über die englischen Colleges auf die Bevölkerung aus. 1848 wurden die ersten allgemein gültigen Fussballregeln in Cambridge postuliert und anerkannt. In den folgenden Jahrzehnten kamen immer weitere Regelmodifizierungen oder -neuerungen hinzu. Auf dem europäischen Kontinent setzte der Fussball zuerst in der Schweiz zu seinem Erfolgssturm an.

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